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Nr. 107, 2/2014
Nr. 107, 2/2014

Liebe Lesende,

wir spannen in diesem Heft einen weiten Bogen. Er reicht von erfreulichen Nachrichten aus der humanistischen Arbeit in den heimischen Gefilden bis zu weniger positiven Nachrichten aus Afrika. Kaum zu glauben, dass der Hexenglaube in unserer Zeit noch so fröhliche – oder besser schreckliche – Urständ‘ feiern kann.

Foto: (c) epd / Norbert Neetz
Die Verkaufszahlen vieler Kirchenzeitungen sinken seit Jahren – und das rapide. Doch der mediale Einfluss der christlichen Religionsgemeinschaften ist weiterhin riesig. Humanisten stehen hingegen schlecht da. Nun könnte ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts frischen Wind in die Verhältnisse bringen.
Foto: A. Platzek
Streitbarer Impulsgeber: Zwei Jahrzehnte lang hat der Kulturwissenschaftler und Publizist Horst Groschopp im Dienst der organisierten Konfessionsfreien gestanden. Anstöße hat er in dieser Zeit im Überfluss geliefert und ein umfangreiches Werk geschaffen. Die von ihm gegründeten Akademien müssen jetzt den Neuanfang bewältigen.
Foto: A. Platzek
Eine Gesellschaft, in der es keine Ungerechtigkeit und Unterdrückung gibt – das ist eine Utopie von Katrin Raczynski. Seit mehr als einem Jahr steht sie mit an der Spitze der größten Landesorganisation von Humanistinnen und Humanisten in Deutschland. Das weltanschauliche Profil empfindet die erfahrene Arbeits- und Organisationspsychologin als wichtig und bereichernd.
Foto: Gwenn Dubourthoumieu
Damit nichtreligiöse Menschen auf dem afrikanischen Kontinent einen echten Unterschied bewirken können, benötigen sie mehr Unterstützung aus Europa. Das sagt der nigerianische Menschenrechtsaktivist und Humanist Leo Igwe. Er setzt sich seit zwei Jahrzehnten gegen gefährliche Glaubensformen in afrikanischen Ländern ein.
Foto: privat
Ghana ist eine der religiösesten Nationen auf der Erde. Aber das Land ist auch ein Leuchtfeuer der Hoffnung für Humanismus und freies Denken in der Region.
Foto: PR
Gemeinsam inspirierende Worte hören, singen, lachen – aber vor allem über den Sinn und die Wunder des Lebens nachdenken und zusammen gute Momente erleben. Das gehört zum Rezept für eine gelungene Sunday Assembly. Seit ihrer Uraufführung in London vor anderthalb Jahren haben sich die „Sonntagsversammlungen“ für Menschen ohne Religion auf drei Kontinenten etabliert. Auftakt in der deutschen Hauptstadt soll im September sein.
Foto: © Sunday Assembly
Neugierige Gedanken zu „Sunday Assemblys“ für Atheisten und mehr.
Titel
Wie ein Papst dazu aufruft, Grundrechte von Menschenaffen zu schützen.
Foto: privat
Unveröffentlicht
Das Wüten der islamistischen Terrorsekte Boko Haram in Afrika ist nach der Entführung von mehr als 200 Mädchen auch auf internationaler Ebene zum Thema geworden.
Foto: A. Nehr
Zuhören, Selbstvertrauen aufbauen und das Gefühl vermitteln, als Person einen Wert zu haben – schon mit einfachen Mitteln ist es möglich, überschuldete Menschen zu unterstützen. Seit einigen Monaten hilft bei großen Geldproblemen ein in Nürnberg einzigartiges Projekt unbürokratisch auf den Weg zurück in ein normales Leben.