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Nr. 105, 4/2013
Titel 4/2013

Liebe Lesende,

dieses Mal haben wir einen Kessel Buntes für Sie: Interviews vom atheistischen Rockstar bis zum Kardinal, reichlich Berichte über humanistische Lebenspraxis und ein Schwerpunktthema, das zu Kontroversen einlädt. Nur wenige Themen sind unter Säkularen so umstritten wie die Frage des Werteunterrichts an den Schulen.

Foto: Uwe Körner
Vor fünf Jahren öffnete die erste humanistische Grundschule in Deutschland ihre Türen. Die Gründerin des pädagogischen Leuchtturms im fränkischen Fürth hat mit dem erfolgreichen Pilotprojekt ihr Hobby zum Beruf gemacht – und sagt: „Weltanschaulich bin ich angekommen.“
Cover
Es gibt Bücher, bei denen weiß man erst, wenn sie da sind, wie sehr sie eigentlich gefehlt haben. „Erziehen ohne Religion“ ist sicherlich ein solches Buch. Die Verfasser haben einen äußerst versierten Ratgeber für die bundesweit immer größer werdende Gruppe religionsferner Eltern vorgelegt. Und doch dürften am Ende bei Leser und Leserin auch Zweifel und Fragen zum hier vorgestellten Ansatz bleiben.
Kohle- und Rußspuren in den Gesichtern der Akteure des ZPS sollen die Spuren des Wühlens in den verbrannten politischen Hoffnungen Deutschlands kennzeichnen. Foto: © dpa
Philosoph, politischer Ästhet und humanistischer Aktivist: Philipp Ruch meint, was die Deutschen im täglichen Nachrichtenstrom vorgesetzt bekommen, sei in der Regel eine „Beleidigung für mündige Bürger“. Angesichts dieser „nationalen Erziehung“ ist er fest überzeugt: In den zu schreibenden Geschichtsbüchern werden wir nicht gut wegkommen.
Foto: A. Platzek
Seit gut zwei Jahren ist Rainer Maria Kardinal Woelki der Bischof des Erzbistums Berlin. In der Hauptstadt beginnt nun am Dienstag eine Veranstaltungsreihe, mit der die katholische Kirche das Gespräch mit Atheisten und Agnostikern sucht. Kardinal Woelki meint dazu im Interview, gerade in einer Stadt wie Berlin stünde er täglich mitten im „Vorhof der Völker“.
Heide Lewandowsky von den Humanisten in Niedersachsen und Diakon Gerrit Schulte. Foto: © Reinhard Brune (Osnabrück)
In einer bundesweit bislang einzigartigen Initiative gestalten seit September Christen und Humanisten in Osnabrück gemeinsam einen würdevollen Abschied für Verstorbene ohne Angehörige. Das Modell könnte auch in weiteren Städten Schule machen.
Cover
Wenn zwei Bestseller-Autoren wie der Kinderarzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster („Kinder verstehen“, „Menschenkinder“) und der Gehirnforscher Gerald Hüther („Jedes Kind ist hochbegabt“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“) gemeinsam ein Buch über den Zusammenhang von Natur und kindlicher Entwicklung veröffentlichen, darf man die Latte der Erwartungshaltung wohl etwas höher legen und gespannt sein, was es mit dem auf dem Cover angekündigten „neuen Blick“ auf das kindliche Lernen, Fühlen und Denken auf sich hat.
Cover
„Wahr ist das, was für Sie wahr ist“, ist eines der bekanntesten Zitate von Lafayette Ron Hubbard, dem Gründer von Scientology.
Cover

Schon vor Jahren hat ein Großer seiner Zunft, Herbert Schnädelbach, Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, sich vom Christentum verabschiedet. Heute gilt es auf eine Neuerscheinung aufmerksam zu machen, verfasst von Kurt Flasch, einem ebenfalls hoch angesehenen Repräsentanten der deutschen Philosophie, seines Zeichens Philosoph und Historiker, ausgewiesen in antiker und mittelalterlicher Philosophiegeschichte.