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Foto: © dpa / Uli Deck
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Stellungnahme des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) zum neuen Suizidhilfe-Verbot in Paragraph 217 StGB erbeten.
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„Motivation und Frustration aus Sicht der Hirnforschung“ war das Thema des 19. populärwissenschaftlichen Symposiums des turmdersinne am ersten Oktoberwochenende.
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Rund fünf Dutzend junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus sieben Bundesländern sind am letzten September-Wochenende in Nürnberg für ein Kennenlernen und Wiedersehen zusammengekommen. Neben einer großen Menge Spaß, Vernetzung und Gesprächen gab es auch Vorstandswahlen.
Foto: © Andreas Müller
Vier Fragen an Julian Nida-Rümelin zu den Anschlägen von Nizza, Würzburg und München.
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Wole Soyinka, nigerianischer Literaturnobelpreisträger und UN-Sonderbotschafter sagt, wir hätten die Pflicht, uns den aufgeklärten Stimmen in der Debatte über Reformen der islamischen Glaubensverständnisse anzuschließen.
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Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Theologie an der Universität Münster, ruft dazu auf, die geistigen Strukturen des muslimischen Extremismus in den Fokus zu rücken.
Foto: © Evelin Frerk

Liebe Lesende,

Politik beginnt damit auszusprechen, was ist. Dieser Satz von Ferdinand Lasalle scheint heute nicht mehr zuzutreffen. An die Stelle dessen, was ist, haben sich Scheinwahrheiten gemogelt. Ebenso wie die Rechten in unserem Land verzichtet auch der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf einen Bezug zur Realität, um Stimmen einzufangen, und manche Menschen haben offenbar gar kein Problem dabei. Willkommen in der atemberaubenden Welt des Postfaktischen.

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Als arabischer Israeli und Muslim hat der heute in Berlin lebende Psychologe Ahmad Mansour Erfahrungen gemacht, die ihm einen leichteren Zugang zu sich radikalisierenden Islamisten ermöglichen. Über seine Arbeit und seine Einschätzungen der Lage berichtet er in „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“.
Foto: © Jan Reinier
Am letzten Juli-Wochenende trafen sich auf Einladung der International Humanist and Ethical Youth Union (IHEYO) knapp 150 junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus mehreren europäischen Ländern im niederländischen Utrecht zu den European Humanist Youth Days (EHYD).
Bild: Tolokonov / Shutterstock.com
Die Tagung „Evolution und Bildung“ lockte am ersten Juli-Wochenende viele Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Evolutions-Interessierte nach Gießen. Das Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen hatte in Kooperation mit der AG EvoBio dazu eingeladen, gemeinsam über den Stellenwert des Themas Evolution in Bildungsbereichen zu diskutieren.
Nr. 115, 2/2016
Wie dringend auch in Bayern eine Debatte über ein zeitgemäßes Verhältnis von Staat, Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften gebraucht wird, zeigten der große Andrang und die intensive Diskussion auf der religionspolitischen Veranstaltung von Ulrike Gote, Landtagsvizepräsidentin und religionspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion dort. Von Florian Hiermeier.
Nr. 115, 2/2016
Humanismus auf dem Katholikentag: Der Philosoph und Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland Ralf Schöppner war am 26. Mai 2016 Podiumsgast im Rahmen des 100. Katholikentags in Leipzig. diesseits dokumentiert den Redebeitrag.
Foto: tiero / Fotolia.com
Vor knapp einem Jahr ist der Bericht „Gläserne Wände“ zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland erschienen. Die Debatten über den Reformbedarf in der deutschen Religionspolitik haben sich seitdem versachlicht. Spitzenreiter in der politischen Debatte sind jetzt Bündnis 90/Die Grünen. Nun muss das Thema auch in anderen Parteien ankommen.
Illustration: Mindscanner / Fotolia.com
Was lässt sich über ein gutes Leben sagen? Ist das eine rein individuelle Angelegenheit? Und falls nicht: Wie lassen sich verallgemeinerbare Prinzipien und Handlungsweisen finden, die für das aus humanistischer Perspektive gute Zusammenleben von Bedeutung sind?
Illustration: Skeptisketch / HVD Bayern
Im Juni 2017 soll in Nürnberg das größte humanistische Festival im deutschsprachigen Raum stattfinden. An gleich vier Tagen lädt ein rappelvolles buntes Programm alle Freunde humanistischer Ideen und andere interessierte Gäste in die Frankenmetropole ein.
Foto: opposition24.de / Flickr / CC BY
Es braucht eine dialektische Kritik der Diskussion, meint Philipp J. Dingeldey
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Die Alternative für Deutschland (AfD) ist bei den letzten Landtagswahlen mit zweistelligen Ergebnissen in die Parlamente eingezogen. In Sachsen-Anhalt wurde sie sogar zweitstärkste Partei.
Bild: adelphi / www.die-offene-gesellschaft.de
Immer tiefer dringt islamistischer Terror in die schon von neoliberaler Ideologie gebeutelten Leben der Menschen in Europa. Immer wahrnehmbarer formieren sich zugleich im Herzen unseres Kontinents die alteingesessenen Gegner von humanistischen Werten der europäischen Gemeinschaft. Wie geht es weiter? Ein Zwischenruf auf dem Weg in die Zukunft.
Foto: © Evelin Frerk

Liebe Lesende,

wir leben in unsicheren, ja geradezu verstörenden Zeiten. Kann uns unsere humanistische Überzeugung dabei Sicherheit und Orientierung geben? Hilft sie uns überhaupt, und wenn ja, wie?

Foto: A. Platzek
wird durch die Texte zu den mehr als drei Dutzend Stichworten im beim Verlag De Gruyter erschienenen Kompendium „Humanismus: Grundbegriffe“ konstruiert und nachgezeichnet, sagt der Mitherausgeber und Präsident des Humanistischen Verbandes, Frieder Otto Wolf.