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Nachgefragt bei...Axel Christian Schullz

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Der Musikpädagoge und Komponist ist Leiter von „Sing Human Rights“, einem Projekt für musikalische Menschenrechtsbildung. Dabei werden die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Gospel- Songs verwandelt, sodass jederfrau und jedermann deren Leitideen auch gesungen in das Bewusstsein rufen können.
Freitag, 15. September 2017
Foto: © privat

Wie kam es zu der Idee, die Menschenrechte in Gospel-Songs zu verwandeln?

Axel Christian Schullz: Früher war ich gläubiger Christ und habe unter anderem Bibelstellen vertont. Als ich meine Weltanschauung hin zum Atheismus geändert habe, habe ich nach Texten gesucht, die kultur- und religionsübergreifende Werte vermitteln. Bei der Suche bin ich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) gestoßen und dachte mir: Die hat bestimmt noch niemand vertont, und was für eine tolle Herausforderung. Da ich musikalisch pop-gospel-mäßig sozialisiert bin und mich diese Musikrichtungen weiterhin begeistern, lag es nahe, dass meine Menschenrechtsvertonungen gospelig klingen. Letzten Endes behält man einen gesungenen Text viel besser im Gedächtnis als gesprochene Worte. Und je mehr Menschen ihre Rechte kennen, desto mehr Menschen werden ihre Rechte auch einfordern. Und wenn mehr Menschen ihre Menschenrechte einfordern, wird diese Welt hoffentlich ein besserer Ort.

diesseits Nr. 119, 2/2017

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