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Diskussionen ins Rollen bringen

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Vor knapp einem Jahr ist der Bericht „Gläserne Wände“ zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland erschienen. Die Debatten über den Reformbedarf in der deutschen Religionspolitik haben sich seitdem versachlicht. Spitzenreiter in der politischen Debatte sind jetzt Bündnis 90/Die Grünen. Nun muss das Thema auch in anderen Parteien ankommen.
Montag, 8. August 2016
Foto: tiero / Fotolia.com

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„Wer grün wählt, wählt den Wandel. Wer grün wählt, stimmt für gleiche Rechte. Wer grün wählt, wählt die Zukunft.“ Fraglos wirken solche Aussagen einseitig positioniert und unzulässig überspitzt für eine überparteiliche Zeitschrift – beim Blick auf den aktuellen Stand der Diskussionen in den deutschen Parteien über den Reformbedarf beim Verhältnis zwischen Staat, Kirchen und Weltanschauungen ist eine dergestalt formulierte Zwischenbilanz jedenfalls vorläufig legitim. Denn bei den Bündnisgrünen hat sich im Feld der religionspolitischen Diskussionen in den letzten zwölf Monaten viel bewegt, nachdem die Kommission Ende 2013 als Reaktion auf eine Initiative des Arbeitskreises Säkulare Grüne eingesetzt worden war.

Insbesondere die zwei großen deutschen Volksparteien verharren hingegen im Jahr vor der Bundestagswahl zwischen Verdrängung und Ignoranz, wenn es um eigene Positionierungen und Vorschläge zur Frage geht, wie die Politik und die Gesetzgebung mit dem rasanten weltanschaulichen Wandel in Deutschland umgehen sollten.

Nr. 115, 2/2016

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