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Menschen Mut machen, für ihre Identität einzustehen

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Einen langen Atem und Ausdauer bei ihren Projekten brauchen Humanistinnen und Humanisten nicht nur hierzulande. Auch im kleinen Kroatien hat sich in den letzten Jahren eine Schar herausragender Persönlichkeiten auf den Weg gemacht, eigene Angebote und positive Alternativen zu schaffen.
Montag, 1. September 2014
Foto: © Andreja Turkalj

Die faszinierende „Welt der Wissenschaft“ stellt neben dem Fach „Humanismus ist für alle“ und „Imagine“ zum Thema Menschenrechte einen der drei Bausteine des samstäglichen humanistischen Workshops dar. Foto: © Andreja Turkalj

„Die immer größere Zahl von Menschen, die sich auf Facebook und in anderen Netzwerken als nichtreligiös zu erkennen geben, und die kleine Zahl derjenigen, die ihre Zeit für das Gemeinwohl aufopfern, stehen leider in einem für uns beschämenden Verhältnis.“ Nada Topić Peratovićseufzt deutlich hörbar, als sie ihren Satz beendet. Die in Zürich lebende 42-Jährige ist Mitgründerin des Center for Civil Courage in Zagreb, der kroatischen Hauptstadt, und hat in den vergangenen Jahren eine wichtige Erfahrung gemacht: Die meisten Menschen, die keiner Religion anhängen, übernehmen mit der Abkehr von traditionellen Glaubensrichtungen nicht intuitiv auch Verantwortung im Rahmen einer nichtreligiösen, humanistischen und wissenschaftlich geprägten Weltanschauung. Dabei besteht daran in Kroatien ein riesiger Bedarf.

Der Human Development Index, ein Entwicklungsindex der Vereinten Nationen, führt das Land zwar gemeinsam mit Staaten wie Norwegen, Schweden, den Niederlanden und Deutschland im Rang der Länder mit einer „sehr hohen menschlichen Entwicklung“ an. Doch beim zweiten Blick auf die kroatische Lage trübt sich der Eindruck.

diesseits 3/2014

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