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Foto: (c) Evelin Frerk

Liebe Lesende,

was für einen Humanismus wollen wir? Oder anders gefragt: Was macht den Humanismus aus, so wie wir ihn gerne leben? In dieser Ausgabe zeigen wir einige Beispiele dafür, wie die Antwort auf diese Frage ausfallen kann. Eines zieht sich durch unsere Berichte wie ein roter Faden: Humanismus findet unter Menschen statt. Menschen, die sich ausdrücken wollen.

Foto: (c) Evelin Frerk

Liebe Lesende,

wir spannen in diesem Heft einen weiten Bogen. Er reicht von erfreulichen Nachrichten aus der humanistischen Arbeit in den heimischen Gefilden bis zu weniger positiven Nachrichten aus Afrika. Kaum zu glauben, dass der Hexenglaube in unserer Zeit noch so fröhliche – oder besser schreckliche – Urständ‘ feiern kann.

Titel 3-2013

Liebe Lesende,

haben Sie auch schon mal davon geträumt, zu den Sternen zu fliegen und die Erde von oben zu sehen? Dabei ist das mit den Sternen ja Quatsch, wie Sigmund Jähn uns erklärt hat. Und er muss es wissen: Schließlich war ihm das Privileg vergönnt, in den Weltraum aufzubrechen – damals als erstem Deutschen.

Cover diesseits 127; Foto: GoToVan (CC BY 2.0)

Die neue Ausgabe der diesseits widmet sich einem Thema, an dem wir seit einem halben Jahr nicht mehr vorbeikommen: der Corona-Krise und unserem Umgang damit. Was zeigt uns die Krise, über uns, unseren Umgang mit Einschränkungen? Was lehrt sie uns im Umgang mit anderen (globalen) Krisen wie der Klimakrise? Und wie könnten humanistische Interventionen in Krisenzeiten aussehen?

Das Coronavirus beherrscht die Schlagzeilen, seit Wochen und Monaten geht es fast nur um dieses eine Thema. Aber Kriege, Verfolgung, Flucht, soziale Ungerechtigkeiten und die Missachtung und Verletzung von Grund- und Menschenrechten passieren weiterhin in der Welt. Wir dürfen dies nicht ignorieren. Ein Kommentar von Katja Labidi.
Erwin Kress

Liebe Humanist*innen,

Alles außer Corona! – so lautet der Titel der aktuellen diesseits-Ausgabe. Denn Corona ist seit Wochen und Monaten überall – und manch eine*r ist des Themas sicher inzwischen überdrüssig. Doch natürlich kommen auch wir nicht an der Pandemie vorbei und müssen uns ihrer annehmen.

Dr. Keerthi Bollineni
Dr. Keerthi Bollineni ist die Präsidentin von Vasavya Mahila Mandali (VMM), einer säkularen Not-for-Profit-Organisation, die sich für den Aufbau einer nachhaltigeren Zivilgesellschaft in Indien einsetzt. Im Interview spricht die Aktivistin über Frauenrechte in Indien, die häusliche Gewalt, die sie selbst erlebt hat und darüber, wie eine nachhaltige gesellschaftliche Transformation in Indien gelingen kann.
Black lives matter
Antirassistischer Aktivismus bedeutet für James Croft: Humanismus in der Praxis. In St. Louis, Missoiuri, kämpft darum, die Strukturen des Rassismus zu demontieren. Hier berichtet er von seinem Engagement.
Florian Zimmermann

Liebe Leser*innen,

die neue Doppelausgabe der diesseits ist ganz schön umfangreich geworden. Beim Titelthema Aktivismus überrascht das nicht. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Themen und Möglichkeiten, sich zu engagieren. Und liegt nicht in jedem sozialen Engagement etwas zutiefst Humanistisches?

Cover diesseits 126

Die neue Ausgabe der diesseits widmet sich dem Thema Aktivismus, zeigt verschiedene Formen und Möglichkeiten des aktivistischen Engagements und porträtiert Menschen, die sich für Frauenrechte, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen oder gegen Rassismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit kämpfen.

Mensch versus Maschine
Was unterscheidet Mensch und Maschine? Kann die Maschine dem Menschen ebenbürtig werden – oder ihn gar überflügeln? Essay von Harro Kiendl.
diesseits Nr. 125

Was ist der kategoriale Unterschied zwischen Mensch und Maschine? Wie steht es um die menschliche Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter? Welches Dilemma birgt die Debatte um eine Ethik des autonomen Fahrens? Und sollten wir in die menschliche Selbstgestaltung eingreifen? Unsere Gene verändern oder Chips in unsere Gehirne einpflanzen, um musikalischer und intelligenter zu werden oder unsere Gesundheits­spanne zu erweitern, wie es die Denk­richtung des Transhumanismus als legitim, ja gar als verpflichtend ansieht?

diesseits Nr. 125 - Editorial

Die neue Ausgabe der diesseits setzt sich kritisch mit neuen Technologien und unserem Umgang damit auseinander und beleuchtet diesbezügliche Herausforderungen und ethischen Fragen.

Sie können die vollständige Ausgabe hier kostenlos als PDF herunterladen (in geringer Auflösung).

Florian Zimmermann

Liebe Leser*innen,

der technische Fortschritt verläuft exponentiell: Er hat sich in den vergangenen Jahrzehnten beschleunigt – und nimmt immer schneller an Fahrt auf. Bei vielen Menschen erzeugen diese Entwicklungen verständlicherweise auch Ängste. Denn wie sollen wir sicherstellen, dass die Technologien zum Nutzen der Menschheit eingesetzt werden? Auf der anderen Seite sehen manche Posthumanist*innen zuversichtlich einer Singularität entgegen, in der die biologische Evolution des Menschen zu einem technischen Abschluss kommt…

Foto: © privat
Der Musikpädagoge und Komponist ist Leiter von „Sing Human Rights“, einem Projekt für musikalische Menschenrechtsbildung. Dabei werden die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Gospel- Songs verwandelt, sodass jederfrau und jedermann deren Leitideen auch gesungen in das Bewusstsein rufen können.
Foto: S.Sashkin / Fotolia.com
Pluralistisch, humanistisch orientiert und dem Leben positiv zugewandt: Die ersten Ergebnisse der internationalen Studie Konfessionsfreie Identitäten liegen vor. Sie zeichnen ein positives Bild für unsere Gesellschaft von morgen.
Foto: © LSVD BB
393 von 623 Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmten am 30. Juni 2017 für die „Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, kurz: die „Ehe für alle“.
Foto: © goodzone95 / Fotolia.com
„Die Trennung von Staat und Kirche ist zu vollenden“ – Diese Forderung ist gemeinsames Ziel der sogenannten säkularen Szene. Es gibt jedoch unterschiedliche Vorstellungen, wie die Trennung konkret aussehen sollte: Ist ein strikter Laizismus nach französischem Vorbild gemeint, der Religion als reine Privatsache ansieht, oder sollten, wie etwa in Belgien, die Kooperation mit und die Finanzierung durch den Staat möglich sein?
Foto: © A. Platzek
Der organisierte Humanismus verzeichnet nicht Millionen Verbandsmitglieder. Darauf weisen sowohl Kirchen- wie Parteienvertreter regelmäßig hin, um den Gesprächsbedarf oder politische Reformen für die Gleichbehandlung Konfessionsfreier zu verweigern. Das Verlangen vieler Politiker nach Kirchenförmigkeit bietet keinen Weg in die Zukunft. Wir sollten also mit Nachdruck Alternativen aufzeigen.