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Antirassistischer Aktivismus bedeutet für James Croft: Humanismus in der Praxis. In St. Louis, Missoiuri, kämpft darum, die Strukturen des Rassismus zu demontieren. Hier berichtet er von seinem Engagement.
Was unterscheidet Mensch und Maschine? Kann die Maschine dem Menschen ebenbürtig werden – oder ihn gar überflügeln? Essay von Harro Kiendl.
Foto: © David Müller-Rico
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft werden voraussichtlich in etwa 20 Jahren die absolute Bevölkerungsmehrheit in der Bundesrepublik stellen. Darauf hat der Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern nach einer neuen US-Studie hingewiesen, die bis 2050 ein Wachstum der muslimischen Minderheit in u.a. Deutschland prognostizierte.

Perspektiven

Die Corona-Pandemie und andere Krisen stehen bei genauer Betrachtung in einem Bedingungs- und Wirkungszusammenhang. Sie sind auch nicht besonders überraschend. Für Humanisten werden hier große Herausforderungen abgebildet, denn mehr denn je muss humanistische Haltung zu einem humanistisch-ethischen Handeln in ganz praktischem Sinne führen. Ein Plädoyer für einen interventionistischen Humanismus von Rainer Marczinowski.

Menschen

Nora Lasek ist 18 Jahre alt. Vor zehn Jahren nahm sie zum ersten Mal an einer JuHu-Fahrt teil, seitdem ist sie jedes Jahr dabei – inzwischen auch als Teamerin. Seit drei Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich bei den Jungen Humanist*innen Berlin und im September 2020 wurde sie in deren Vorstand gewählt. In ihrer Freizeit macht sie Kunst und ist viel in Berlin unterwegs. Nicht zuletzt versucht Nora, ihr eigenes Leben möglichst umwelt- und klimafreundlich zu gestalten. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, warum sie den öffentlichen Klimastreik so wichtig findet, was sie von der Politik fordert – und was Klimaschutz mit Humanismus zu tun hat.

Panorama

Gift
„Wir lassen uns nicht spalten“ – so hieß es in vielen Reaktionen auf die rassistisch motivierten Morde in Hanau. Doch unsere Gesellschaft ist bereits gespalten. Es gilt nun, das Anrühren und Verbreiten von Gift in sozialen Medien drastisch einzuschränken. Und wir Humanisten müssen uns tiefer in die gesellschaftliche Debatte einbringen, um der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Ein Kommentar von Erwin Kress.