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Todesstrafe, Gefängnis, systematische Benachteiligung: In fast allen Ländern der Erde werden Menschen diskriminiert und teils extrem bestraft, weil sie nicht an einen Gott glauben. Das zeigt ein aktueller IHEU-Bericht, welcher zum Tag der Menschenrechte vorgestellt wurde. Auch der Bundesrepublik Deutschland werden eklatante Missstände attestiert.
Berichte über hohe Kirchenaustrittszahlen gehören zum Medienalltag. Vor allem bei der von Skandalen geprägten katholischen Kirche wundert das nicht. Doch die Ursachen des fortgeschrittenen Verlusts an Bindekraft betreffen nicht nur Glaubensgemeinschaften, die für Dogmatismus, vormoderne Ideen und reaktionäre Haltungen bekannt sind.
Mit Hilfe von handgefertigten Lichtobjekten möchte der Künstler Pete Stary auf hilfreiche Projekte und Ideen hinweisen, Sensibilität für Ungerechtigkeit wecken und Aufmerksamkeit für die grundlegenden Prinzipien des menschlichen Zusammenlebens schaffen.

Perspektiven

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Für die bis zu 800.000 Angehörigen des Alevitentums in Deutschland sei es oft schwer, eine eigene Note einzubringen, sagt der SPD-Politiker Ali Dogan. Denn Alevitinnen tragen kein Kopftuch, vertreten die Gleichberechtigung der Geschlechter und gelten generell als „gut integriert“. Doch mittlerweile freuen sie sich über eine wachsende öffentliche Anerkennung.

Menschen

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Schulen sollten reflektiertes und kritisches Denken fördern und in einem überkonfessionellen Unterricht ausreichend Wissen über Religionen und Ideologien vermitteln, rät der Religionswissenschaftler Sebastian Murken. Aus seiner Sicht läge darin die bestmögliche Prävention gegenüber Psychogruppen und den „neuen religiösen Bewegungen“.

Panorama

Cover
Der von Stefana Sabin und Helmut Ortner herausgegebene Sammelband thematisiert nicht nur die Privilegierung der Kirchen in Deutschland, sondern vergleicht die hiesige Situation mit der in den USA, in Israel und Mitteleuropa.