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Die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands empfiehlt eine umfassende Ausweitung der schulischen Vermittlung des Wissens über die Evolution und der Vertiefung des Verständnisses dafür. Bereits in zehn Jahren könnten wichtige Verbesserungen bundesweit umgesetzt sein, heißt es in einer vor kurzem veröffentlichten Stellungnahme.
25 Jahre sind vergangen, seit sich nach der deutschen Wiedervereinigung der praktische Humanismus in Deutschland wieder bundesweit frei zu entfalten beginnen konnte. Die Humanistinnen und Humanisten hierzulande bilden heute eine der größten Verbindungen ihrer Art weltweit.
Mit dem HumanistenTag 2017 lädt vom 15. bis zum 18. Juni nächsten Jahres das wohl größte humanistische Festival bundesweit zum Diskutieren, Tanzen, Staunen und Netzwerken ein. Michael Wladarsch, Geschäftsführer der Deutscher HumanistenTag gGmbH, sagt im Interview, warum aus seiner Sicht die Zeit für ein großes Fest für alle Menschen, die gerne selber denken ist, gekommen ist.

Perspektiven

Foto: DHUBW
Jedes Jahr feiern in allen Teilen der Bundesrepublik tausende Jugendliche mit ihren Familien den Übergang in das Erwachsenenleben. Jugendfeiern sind heute die beliebteste humanistische Alternative zu Konfirmation und Firmung für alle, die ihr Leben ohne eine Religion gestalten und dem Leben selbst Sinn geben. Und für viele Jugendliche nicht ganz unwichtig ist der Brauch, dass es zur Jugendfeier Geschenke von Eltern und Großeltern gibt.

Menschen

Foto: © dpa
Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben.

Panorama

Cover
Mit dem jüngst erschienenen Buch „Der Glaubenswahn – Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament“ setzt Heinz-Werner Kubitza seine kritische Analyse der christlichen Religion in gelungener Weise fort.