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Antirassistischer Aktivismus bedeutet für James Croft: Humanismus in der Praxis. In St. Louis, Missoiuri, kämpft darum, die Strukturen des Rassismus zu demontieren. Hier berichtet er von seinem Engagement.
Was unterscheidet Mensch und Maschine? Kann die Maschine dem Menschen ebenbürtig werden – oder ihn gar überflügeln? Essay von Harro Kiendl.
Foto: © David Müller-Rico
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft werden voraussichtlich in etwa 20 Jahren die absolute Bevölkerungsmehrheit in der Bundesrepublik stellen. Darauf hat der Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern nach einer neuen US-Studie hingewiesen, die bis 2050 ein Wachstum der muslimischen Minderheit in u.a. Deutschland prognostizierte.

Perspektiven

Die Corona-Pandemie und andere Krisen stehen bei genauer Betrachtung in einem Bedingungs- und Wirkungszusammenhang. Sie sind auch nicht besonders überraschend. Für Humanisten werden hier große Herausforderungen abgebildet, denn mehr denn je muss humanistische Haltung zu einem humanistisch-ethischen Handeln in ganz praktischem Sinne führen. Ein Plädoyer für einen interventionistischen Humanismus von Rainer Marczinowski.

Menschen

Das Coronavirus beherrscht die Schlagzeilen, seit Wochen und Monaten geht es fast nur um dieses eine Thema. Aber Kriege, Verfolgung, Flucht, soziale Ungerechtigkeiten und die Missachtung und Verletzung von Grund- und Menschenrechten passieren weiterhin in der Welt. Wir dürfen dies nicht ignorieren. Ein Kommentar von Katja Labidi.

Panorama

Gift
„Wir lassen uns nicht spalten“ – so hieß es in vielen Reaktionen auf die rassistisch motivierten Morde in Hanau. Doch unsere Gesellschaft ist bereits gespalten. Es gilt nun, das Anrühren und Verbreiten von Gift in sozialen Medien drastisch einzuschränken. Und wir Humanisten müssen uns tiefer in die gesellschaftliche Debatte einbringen, um der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Ein Kommentar von Erwin Kress.