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Die Gründung des Humanistischen Verbandes jährt sich 2018 zum 25. Mal. Als praktisch vielfach erfahrene und bundesweit größte Institution ihrer Art zeigen die Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in vielen Bundesländern, wie werteorientiertes Engagement zeitgemäß gelebt werden kann. Politisch gewürdigt wird dies bis heute jedoch nur ausnahmsweise. Gute Gründe dafür gibt es kaum noch.
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In den kommenden Monaten könnten die Mitglieder des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg ein kleines Stück Geschichte schreiben. Denn mit einer Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch das Land Berlin wäre der Verband weiter auf Augenhöhe mit den Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften gelangt.
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„Die Trennung von Staat und Kirche ist zu vollenden“ – Diese Forderung ist gemeinsames Ziel der sogenannten säkularen Szene. Es gibt jedoch unterschiedliche Vorstellungen, wie die Trennung konkret aussehen sollte: Ist ein strikter Laizismus nach französischem Vorbild gemeint, der Religion als reine Privatsache ansieht, oder sollten, wie etwa in Belgien, die Kooperation mit und die Finanzierung durch den Staat möglich sein?

Perspektiven

lexander Gauland, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und Alice Weidel, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), jubeln am 24.09.2017 auf der Wahlparty ihrer Partei in Berlin. Foto: © J. Stratenschulte / dpa
Mit dem Erfolg der „Alternative für Deutschland“ bei den Bundestagswahlen 2017 hat sich das politische Establishment deutlich gewandelt – aus humanistischer Perspektive allerdings nicht zum Besseren. Im Aufschwung der Rechtspopulisten spiegelt sich letztlich auch eine im Wesentlichen gescheiterte Religionspolitik. Noch ist Zeit, Versäumnisse zu korrigieren.

Menschen

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Der Altphilologe und Religionshistoriker Hubert Cancik, Initiator und Mitherausgeber das Kompendiums Humanismus: Grundbegriffe, sieht den Aufbau einer deutschen Humanistik-Fakultät als dringende Aufgabe.

Panorama

Cover
Der evangelische Theologe Andreas Fincke (Erfurt) und der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp (Zwickau) als Herausgeber haben ein informatives, kluges, gut lesbares, bebildertes Buch vorgelegt, das laut Klappentext „die erste kultursoziologische Gesamtbetrachtung der ‚säkularen Szene‘ in Deutschland“ zu liefern beansprucht.