Was wäre wenn ... wenn einmal alles anders wäre? Wenn Eltern sich um ihre Kinder kümmerten, wenn Freundinnen Freundinnen blieben, Jungs Mädchen und Mädchen Jungs wären? Was, wenn ausgegrenzte und gemobbte Schüler ernst genommen würden, wenn eine Woche alles anders wäre, wenn alle reich, schön und nett wären? Wäre die Welt dann besser oder nur anders? Ist eine andere Welt überhaupt möglich?
Sie ist es. Zumindest ist das der gemeinsame Nenner der Filme, die in dem gut gefüllten Saal des Kinos Hackesche Höfe uraufgeführt wurden. Zwar stand diesmal das Thema Mobbing im Vordergrund, wie der Festivalleiter Bernard Stolz in seiner Begrüßung der Filmschaffenden und des Publikums feststellte. Doch die Filme der jungen Filmschaffenden taten vor allem eines: Sie mobilisierten die Macht der Fantasie, um die Wirklichkeit zu verändern, gleich welchen Themas sie sich annahmen.